Ars oblivionis. Sena Başöz - lotsremark projekte

Basel | ArtRegion: Basel - Oberrhein

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Sena Başöz: Ars oblivionis

Metaphern der Erinnerung

1. November – 12. Dezember 2020

Covid-19 Massnahmen:

Geöffnet von 1. März 2021

Sena Başöz ist Künstlerin und Filmemacherin, die in Istanbul lebt und arbeitet. Sie beschäftigt sich mit der mnemotechnischen Funktion von Kunst. Während ihrem Arbeitsaufenthalt in Basel wird sie sich u.a. mit transkultureller Erinnerung auseinandersetzen.

Ihre Arbeiten konzentrieren sich auf die Bedingungen der Aktivierung institutioneller Archive und fragen gleichzeitig was mit den persönlichen Archiven, Geschichten und dem angesammelten Wissen geschieht, die nicht in den institutionellen Bereich passen. Sie untersucht Heilungsprozesse nach Fällen von Trauma. In letzter Zeit hat sie sich auf Themen wie Tod, Regeneration, Erneuerung und Befreiung fokussiert. Die Erneuerungsprozesse des Organismus und das Gleichgewicht, das die Natur langfristig erhält, bilden den Stoff der Erzählungen, die sie in ihren Arbeiten einsetzt.

Kleine Veränderungen, die sich in der Struktur der Turbulenzen bilden, können zu einer größeren Veränderung in der Zeit führen. Durch ihre Arbeit erforscht die Künstlerin die Auswirkungen von Naturelementen wie Wind und Wasser, die Turbulenzen verursachen und dessen Potential. Sena Başöz möchte das Gewässer des Rheins und seine Flora als Metapher für ihre Arbeit untersuchen. Sie wird ihre Arbeitsergebnisse in einer ortsspezifischen Installation in der Ausstellung Ars Oblivionis als Erinnern und Vergessen zusammenführen.

Das Projekt wird in einer Publikation dokumentiert und reflektiert.

Sena Başöz wird von artlink SüdKulturFonds https://www.artlink.ch/de/aktuell.html und SAHA Association, welche das zeitgenössische Kunstschaffen aus der Türkei fördert, http://www.saha.org.tr unterstützt.

Besondere Öffnungszeiten

Sa 16 -18 und nach Vereinbarung

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Klybeckstrasse 170
4057 Basel

Öffentlicher Verkehr

Tram 1, 8, 14: Dreirosenbrücke