Das Aufsplitten zweier Kunstarten

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Wil | ArtRegion: Bodensee
Kultur im Pavillon

Marco Gorghini / Richard Geschwend: Das Aufsplitten zweier Kunstarten

27. Oktober – 25. November 2018

Die Werke der Künstler bewegen sich innerhalb von zwei verschiedenen Kunstarten. Gorghini malt mit Vorliebe auf Leinwänden und konzentriert sich damit auf zweidimensionale Kunst. Im Gegensatz dazu beschäftigt sich Gschwend mit 3D-Kunst. Er schafft unter anderem Skulpturen aus verschiedensten Materialien. Die Ausstellung thematisiert die Aufsplittung dieser zwei Kunstformen.

Kunst als Ausdruck der Persönlichkeit
Der Wiler Maler Marco Gorghini benutzt Kunst, um sein Inneres nach aussen tragen zu können. Es sei ein Prozess von Verarbeitung. Die aktuellen Bilder hängen zu Hause an der Wand, als Spiegel und Reflexionsfläche. So können sie im Innern weiterverarbeitet werden. Für Gorghini bedeutet Kunst Ausdruck, Entlastung und Katharsis. „Ich kann mir meine Sorgen aus dem Leib herausmalen und damit psychische Stabilität gewinnen“, sagt der Künstler. Er entdeckt die Realität im Surrealen und widerspiegelt dies in seiner Kunst. Gorghini setzt sich beim Schaffen seiner Werke mit persönlichen, aktuellen Themen auseinander. Oft malt er auf Leinwänden – am liebsten mit Pigmenten, die er selbst zu Farbe anreibt.

Sie hat etwas Heilendes
Für Richard Geschwend hat Kunst etwas Heilendes. Besonders die Arbeit am Speckstein trägt zur Entschleunigung bei. «Das gibt mir ein gutes Gefühl und macht mich glücklich», erklärt Gschwend. So könne er dem Alltag entfliehen. Der Dekorationsgestalter aus Abtwil verwendet für seine Kunst unterschiedlichste Medien. Mal kommt er dank des Materials auf eine künstlerische Idee, mal bringt eine Idee ihn zum passenden Material. Er schafft Kunst, um anderen seine Welt zu zeigen. Die Ideen dazu entstehen in seinen Träumen oder beim Spazieren.

Öffnungszeiten

Sa, So: 14 - 17

Kultur im Pavillon
Zürcherstrasse 30
9500 Wil