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Engen | ArtRegion: Bodensee
Städtisches Museum Engen + Galerie

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14. Juli – 26. August 2018

Die 1974 geborene Künstlerin studierte 1997 – 2003 bildende Kunst an der Städelschule in Frankfurt. Ihre Arbeiten wurden auf zahlreichen internationalen Ausstellungen gezeigt, so u.a. in London, Paris und Wuhan (China).

Sandra Ackermann setzt gezielt das von den Medien kultivierte weibliche Schönheitsideal in ihrer Malerei ein. Ihre Bilder erzählen von einem Gesellschaftmodell, das auf Äußerlichkeiten, Oberflächen-Optimierung und einer suggerierten Realität beruht. „Die Wirklichkeit ist nicht die Wahrheit“, so lautet der Titel eines ihrer Bilder. „Wir sind“, so die Künstlerin, „nicht mehr das, was wir sind, sondern das, als was wir erscheinen wollen. Das Zerbrechliche, das in meinen Bildern trotz aller Perfektion durchscheint, ist das ambivalente Moment und die Verbindung zu unserer Emotion, Intuition, zu dem was ist, aber nicht wert scheint abgebildet zu werden in unserer optimierten Medienwelt.“ Dabei spiegeln ihre Darstellungen oft auch aktuelle politische oder kulturelle Ereignisse. Sie sind eine Art visueller Dokumentation von Gewalt, Terror oder der sozialen Ungerechtigkeit, übertragen auf eine ästhetisch perfekte Projektionsfläche. Manche der Motive kommen aus der Tagespresse, aus der Welt des Designs, andere aus der Werbung, der Street Art oder der Modewelt. „Alles Visuelle, dem ich begegne“, berichtet Ackermann, „mischt sich in meinen Bildern, so wie es sich beim Betrachten der Welt im Kopf mischt und zu einem Gefühl wird. Einem Gefühl, das dann die Stimmung einer Zeit einfängt; das ist der Spiegel. Dieses gespiegelte Weltgefühl hat aber nicht den Anspruch von Allgemeingültigkeit, sondern
ist mein Gefühl von der mich umgebenden Welt.“

Öffnungszeiten

Di - Fr: 14 - 17
Sa - So: 10 - 17

Eintrittspreise

Regulär: EUR 2
Ermäßigt: EUR 1,50
Kinder unter 16 und Schulklassen: frei

Städtisches Museum Engen + Galerie
Klostergasse 19
78234 Engen