Berlin | ArtRegion: Kreuzberg

Berlinische Galerie

Louise Stomps: Natur Gestalten Skulpturen 1928-1988

15. Oktober 2021 – 17. Januar 2022

Covid-19 Massnahmen:

Geöffnet

Maskenpflicht und Hygienemaßnahmen

Vom 15. Oktober 2021 bis 17. Januar 2022 ist DAS VERBORGENE MUSEUM zu Gast in der Berlinischen Galerie und zeigt die erste Retrospektive der Bildhauerin Louise Stomps. Mit ca. 90 Skulpturen gibt die Ausstellung Einblick in das Lebenswerk dieser außergewöhnlichen Künstlerin.

Das menschliche Leid und die schutzlose Kreatur sind für die Berliner Bildhauerin Louise Stomps (1900–1988) ein Leben lang Inspiration ihrer künstlerischen Kreativität. Sie stehen im Mittelpunkt ihres Schaffens, das zwischen den ausklingenden 1920er Jahren und den späten 1980er-Jahren entstanden ist. Fünf Jahrzehnte vollzieht die Bildhauerin den künstlerischen Prozess vom klassischen Körperbild zur stark abstrahierten Figuration; dabei entwickelt sie sukzessive ihren signifikant eigenen Stil.

Louise Stomps hatte zwar seit 1918 intensiv gezeichnet und modelliert, aber erst zehn Jahre später, nach der Scheidung von ihrem Ehemann, hat sie sich als Mutter zweier Töchter ganz der Kunstausübung gewidmet. Von dem verbreiteten Vorurteil, Künstlerinnen seien doch besser im Kunsthandwerk untergebracht, ließ sie sich nicht entmutigen und nahm zwischen 1928 und 1932 am Unterricht in der Abendaktklasse der „Vereinigten Staatsschulen für freie und angewandte Künste“ in Berlin teil; darüber hinaus schulte sie sich bei Milly Steger (1881–1948) in der Bildhauerinnenklasse des »Vereins der Berliner Künstlerinnen«.

Öffnungszeiten

Mi-Mo: 10-18

Berlinische Galerie
Alte Jakobstraße 124–128
10969 Berlin

Öffentlicher Verkehr

Bus:
M29 bis Waldeckpark
248 bis Jüdisches Museum
Bahn:
U1 bis Hallesches Tor
U6 bis Hallesches Tor
U8 bis Moritzplatz