Sibylle Bergemann, Birgit, Berlin 1984 (Ausschnitt) © Estate Sibylle Bergemann/OSTKREUZ. Courtesy Loock Galerie, Berlin

Berlin | ArtRegion: Berlin, Kreuzberg

Berlinische Galerie

Sibylle Bergemann: Stadt Land Hund

Fotografien 1966–2010

24. Juni – 10. Oktober 2022

Die Ausstellung in der Berlinischen Galerie ist posthum die weltweit erste Retrospektive in einem Museum. Sie stellt den einzigartigen Bilderkosmos von Sibylle Bergemann auf verschiedenen Erzählebenen vor.
Sibylle Bergemann (1941–2010) gehört zu den bekanntesten ostdeutschen Fotograf*innen des ausgehenden 20. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt ihrer ausdrucksstarken und feinsinnigen Bilder steht der Mensch, vor allem die Frau. Über mehr als fünf Jahrzehnte hinweg war die Fotografie die große Leidenschaft der Berlinerin. Und Fernweh war der Antrieb für ihr kreatives Schaffen weltweit: Berlin, Dakar, Moskau, New York, Paris. Mode- und Porträtaufnahmen zeichnen ihr Werk ebenso aus wie literarische Reportagen und dokumentarisch-künstlerische Serien.

In der DDR arbeitete Bergemann freiberuflich und kontinuierlich im Auftrag verschiedener Kunst- und Kulturmagazine wie „Das Magazin“, „Der Sonntag“ oder „Sibylle. Zeitschrift für Mode und Kultur“. Auch nach der Wende sichert sie ihre fotografische Autonomie: 1990 war sie eine der Mitbegründer* innen der Berliner Fotoagentur OSTKREUZ. Seit den 1990er Jahren fotografierte sie unter anderem für „GEO“, „Die Zeit“, „Stern“ oder „New York Times Magazine“.


Öffnungszeiten

Mi-Mo 10-18

Berlinische Galerie
Alte Jakobstraße 124–128
10969 Berlin

Öffentlicher Verkehr

Bus:
M29 bis Waldeckpark
248 bis Jüdisches Museum
Bahn:
U1 bis Hallesches Tor
U6 bis Hallesches Tor
U8 bis Moritzplatz