Zuflucht am Bodensee

Singen | ArtRegion: Bodensee

Kunstmuseum Singen

Zuflucht am Bodensee

Künstler auf der Höri und am Bodensee 1933 – 1960

15. Juli – 25. September 2016

Seit der Wiedereröffnung im Oktober 2014 hat das Kunstmuseum Singen neue Möglichkeiten für die Präsentation seiner Sammlungsbestände. Den kunsthistorisch wertvollen Kern der Sammlung bilden die Werke der „Höri-Maler“, die in der Zeit von 1933 bis in die Nachkriegszeit auf der Bodenseehalbinsel Höri Zuflucht vor der nationalsozialistischen Kulturpolitik und vor den Auswirkungen des Krieges fanden.

Das Kunstmuseum Singen besitzt den größten, geschlossenen Bestand dieser und weiterer Maler, Graphiker, Bildhauer und Photographen der Moderne, die sich an den Bodensee zurückzogen. Rund 80 Arbeiten von Max Ackermann, Otto Dix, Erich Heckel, Curth Georg Becker, Walter Herzger, Jean Paul Schmitz, Helmuth Macke, Hans Kindermann, Hugo Erfurth, Gertraud Herzger-von Harlessem, Ferdinand Macketanz u.a. sind in der Ausstellung vereint. Unweit des Museums kann das einzig erhaltene Wandbild >Krieg und Frieden< (1960) von Otto Dix im Rathaus Singen besucht werden.


Öffnungszeiten

Di-Fr 14-18
Sa-So 11-17

Kunstmuseum Singen
Ekkehardstr. 10
78224 Singen

Öffentlicher Verkehr

Das Museum liegt in der Innenstadt und kann bequem in ca. 10 Minuten zu Fuß vom Hauptbahnhof Singen aus erreicht werden.