Wunderkammer Galerie Brusberg

Friedbergstraße 29 | Berlin | Art Region: Berlin, Charlottenburg

              

Die Galerie Brusberg kann auf eine über sechzigjährige Geschichte zurückblicken, mit einem ersten Kapitel, das in Hannover spielte, und einem zweiten Berliner Abschnitt.

Im Dezember 1958 eröffnete Dieter Brusberg (1935 – 2015) in Hannover seine Galerie verbunden mit einem Einrichtungsstudio. Schnell wurde die Galeristen- von einer Neben- zur Haupt-Tätigkeit des jungen Gründers. Mit der Ausstellung „forme nuove in italia“ verwirklichte er sein Ideal einer Einheit von angewandter und freier Kunst. Mit großer Energie baute Dieter Brusberg sein Galerieprogramm zu einem breiten Spektrum von der klassischen Moderne mit Schwerpunkt bei der Hannoverschen Avantgarde der Zwanziger Jahre rund um Kurt Schwitters sowie der Kunst des Surrealismus bis zu aktuellen Positionen aus. Bei den vertretenen zeitgenössischen Künstlern aus Deutschland waren es unter anderen der Karlsruher Künstler Horst Antes, der Hamburger Paul Wunderlich und der Berliner Rolf Szymanski, bald aber auch internationale Künstler wie zum Beispiel Sam Francis, Alexander Calder oder Alex Katz und nicht zuletzt der Kolumbianer Fernando Botero, der hier über Jahrzehnte seine exklusive Vertretung für Deutschland fand.

2014 wurde Felix Brusberg von seinem Vater in die Geschäftsführung der Galerie aufgenommen. 2016 erfolgte die Eröffnung des Ausstellungsraums „Wunderkammer“ in Berlin-Charlottenburg. Der Name „Wunderkammer“ steht dabei nicht so sehr für die überschaubare Größe der neuen, intimeren Räumlichkeiten, sondern vor allem für ein Ausstellungsprogramm, das die wichtigen Positionen der Galerie beibehält, aber mit Gegenüberstellungen zu angewandter Kunst und Readymades überraschen möchte.

Öffnungszeiten
Mi & Do 14-18
Fr 11-18
Sa 11-14
und nach Vereinbarung